Ob PV-Anlagen bzw. deren Wechselrichter den Klang positiv oder negativ verändern, kommt sehr auf den Einzelfall an. Wechselrichter, die statt mit Rechteck- mit Sinusschwingungen arbeiten, sind auf jeden Fall vorzuziehen.
Aber: Was nützen alle Vorsichtsmaßnahmen, wenn die Anlagen der Nachbarschaft nicht optimal sind - alle Haushalte, die einspeisen liegen ja parallel am Netz.
Stichwort einspeisen: Damit ein Strom von der PV-Anlage ins Netz fließen kann, muss deren Einspeisespannung höher als die Netzspannung sein. Und hier scheint eine Inflation stattzufinden, weil alle PV-Anlagen ja irgendwie im Wettbewerb zueinander stehen.
Fakt ist jedenfalls, dass vor ca. 4 Jahren eine Netzspannung iHv 230V~ die Regel war. Aktuell sind es konstant 243V~ auf allen drei Phasen - Kleinstadt in NRW mit PV-Anlagen auf fast allen Dächern einer Reihenhaussiedlung.
Dass ältere Geräte, v. a. Röhren-Amps ohne stabilisierte Betriebsspannung, oft über Maß belastet werden, ist offensichtlich. Wer für Schäden aufkommt, dürfte nicht feststellbar sein.
Ein Anfrage bei der Bundesnetzagentur blieb nach über einer Woche unbeantwortet. Der Amp-Master bleibt dran und wird dieses Thema erweitern.